Letztes Geleit für den „untätigen” Nubbel

Karnevals-Missetäter ist erneut überführt und wird dafür herhalten
Letztes Geleit für den „untätigen” Nubbel.
Altstadtfunken Opladen laden zur Nubbelverbrennung am Karnevalsdienstag

Opladen. Der Nubbel hat sich erneut überführen lassen und wird dafür herhalten müssen: am Karnevalsdienstag, 20.02.2007, lädt die KG „Altstadtfunken Opladen vun 1902″ zur traditionellen Nubbelverbrennung gegen 20:00 Uhr in der Nähe des Funkendenkmals “der möde Funk” in der Opladener Fußgängerzone ein.

Die Trauergemeinde trifft sich ab 19:11 Uhr in der Funkenschmiede der KG „Altstadtfunken Opladen vun 1902″, Düsseldorfer Str. 33, bzw. gegen 20:00 Uhr in der Nähe des Funkendenkmals “der möde Funk” in der Opladener Fußgängerzone, Ecke Kölner Straße/Bahnhofstraße.

Der Nubbel hat in der Funkenschmiede seit dem Sessionsbeginn am 11.11. letzten Jahres das karnevalistische Treiben verfolgt. Nun wird er für die “Untaten” der Karnevalssession herhalten müssen.

Nach der Sammlung des Trauerzugs ab 19:11 Uhr in der Funkenschmiede wird der Nubbel mit angemessener musikalischer Begleitung in einem Fackelzug um etwa 19:45 Uhr von der Trauergemeinde in die Fußgängerzone begleitet.

Dort wird dann Altstadtfunken-Regimentspastuur Piefeköppche die vergangene Session noch einmal Revue passieren lassen. Für die begangenen Untaten wird der Nubbel alsdann herhalten müssen und wird beim Funkendenkmal “der möde Funk” in der Opladener Fußgängerzone verbrannt.

Die AktionsGemeinschaft Opladen hat die hierfür erforderlichen Anträge gestellt und die Gebühren für das Abbrennen an die Stadt abgeführt.

Nachdem die „Trauergemeinde” das “Ableben” des Nubbels beklagt hat, geht es zurück zur Funkenschmiede. Dort gibt es für die „Trauergäste” das Reu-Essen mit Streuselkuchen. Die letzten Kölsch werden getrunken und zum letzten Mal in der Session ertönen die Karnevalshits, bevor um 24:00 Uhr der Zapfhahn abgedreht wird und die Fastenzeit beginnt.

Die Trauergäste werden gebeten, sich entsprechend des Anlasses angemessen zu kleiden. Die trauernden Jungen sollten den schwarzen Anzug und Zylinder, die Mädchen reichlich Schnäuztücher nicht vergessen.

Um dem Nubbel trotz aller Missetaten die gebührende Ehre zu erweisen, sind reichlich Gäste herzlich willkommen. Teilnahme und Eintritt sind frei.

(Presseinformation der AktionsGemeinschaft Opladen vom 17.02.2007)

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